B.A. Praktische Theologie & Soziale Arbeit

Im September 2016 startet dieser neue Studiengang

... der ein vollständiges Studium der Sozialen Arbeit bietet

... und das mit interessanten Elementen aus der Theologie verbindet

... mit einem anerkannten Hochschul-Abschluss als „Bachelor of Arts“ (B.A.)

... und der beruflichen Anerkennung als staatlich anerkannte(r) Sozialarbeiter(in)/Sozialpädagog(in)

... was vielfältige Berufsperspektiven eröffnet.

Informations Flyer: Download

Studienablauf

Unser 8-semestriger integrativer Studiengang besteht ungefähr zur Hälfte aus Modulen, die sich auf Fragen der Sozialen Arbeit konzentrieren.
Ein Viertel sind speziell theologische Module,
und das letzte Viertel hat mit beiden Fächern gleichzeitig zu tun.

Dazu kommen praktische Elemente:
Nach dem 1. Studienjahr macht man im Sommer ein 4-wöchiges Sozialpraktikum für erste Einblicke in die Berufswelt.
Nach vier Semestern Grundstudium folgt im 5. Semester ein halbjähriges Anerkennungspraktikum in einer Sozialen Einrichtung.
Nach dem 6. Semester gibt es dann im Sommer noch ein 4-wöchiges Praktikum in einer christlichen Gemeinde.
Zum Abschluss schreibt man eine Bachelorarbeit über ein selbstgewähltes Thema.

Studieninhalte

Zu Struktur, Inhalten und Ablauf des Studiums findet man Initiates file downloadhier das aktuelle Modulhandbuch zum Download. Für alle weiteren Fragen zu den Studieninhalten kann man sich an den Studienleiter Prof. Dr. Frank Lüdke (Kontakt) wenden.

Zugangsvoraussetzungen

Zu den Zugangsvoraussetzungen gehört einerseits die Zugangsberechtigung zum Studium an einer Hochschule nach § 54 des Hessischen Hochschulgesetzes.

Diese kann nachgewiesen werden durch

  • Abitur
  • Fachabitur
  • Fachschulabschluss
  • Realschulabschluss mit einer mindestens dreijährigen Berufsausbildung, die nach dem 1.1.2011 mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5 abgeschlossen wurde
  • Berufliche Meisterprüfung
  • Eine bestandene Hochschulzugangsprüfung für besonders befähigte Berufstätige

Im Einzelfall bieten wir gerne Beratung an.

Weiterhin werden Praxiserfahrungen in einer christlichen Gemeindearbeit vorausgesetzt. Dazu sollte man ein Praktikum von mindestens 12 Wochen aufweisen können. Dieses Praktikum kann auch als Langzeitpraktikum durch eine Mitarbeit über mindestens ein Jahr in einer oder mehreren Gemeindegruppen erfüllt werden.

Es gibt keinen Numerus Clausus.

Studienbeginn

Das Studium beginnt immer Mitte September (im Jahr 2016 am 12.9.) und dauert 8 Semester.

Ein Studieneinstieg ist nur zum Wintersemester möglich.

Annerkennung von Vorleistungen

Evtl. können Studien- und Prüfungsleistungen, die man schon an anderen Hochschulen oder auch in außerhochschulischen Ausbildungen erbracht hat, auf das Studium im Studiengang „B.A. Praktische Theologie und Soziale Arbeit“ angerechnet werden. Dazu kann man einen Antrag an den Prüfungsausschuss der Ev. Hochschule TABOR stellen.

Kosten

Die Studiengebühr beträgt 325,- € monatlich (1950,- € pro Semester).

Semesterticket

Die Kosten für das obligatorische Semesterticket für den Rhein-Main-Verkehrsverbund betragen ca. 120,- € pro Semester. Den Gültigkeitsbereich für die Nutzung des Tickets sehen Sie Initiates file downloadhier (mit Dank an den AStA der TU Darmstadt für die Bereitstellung der Übersicht).

Wohnen

Der Träger der Hochschule bietet auf unserem Campus Wohnheimplätze in verschiedenen Preiskategorien (ab 180,- € mtl. incl. Nebenkosten) an. Man kann sich aber auch in Marburg selbst ein Zimmer suchen.

Essen

Die Tabor-Mensa bietet verschiedene Verpflegungspakete zur Wahl an. Diese können zu Beginn des Studiums gebucht werden.

Finanzierungsmöglichkeiten

Für die Finanzierung des Studiums ist man selbst verantwortlich. Ist kein ausreichendes Vermögen für die Studienfinanzierung vorhanden, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  • Das Studium ist BAföG-berechtigt. (vgl. www.bafög.de)
  • Man kann sich für ein Stipendium bewerben (vgl. www.stipendienlotse.de, mystipendium.de)
  • Viele Banken bieten heutzutage zinsgünstige Studentendarlehen an (vgl. www.studentendarlehen.org)
  • An der EH TABOR selbst gibt es eine begrenzte Anzahl von Mini-Jobs
  • Man kann sich in Marburg einen Job suchen. Nach den gesetzlichen Vorgaben ist es Studierenden erlaubt, bis zu 19,5 Stunden pro Woche zu arbeiten.

Doppelstudium

Wir bieten die Möglichkeit, sich neben dem "B.A. Praktische Theologie und Soziale Arbeit" gleichzeitig auch im "B.A. Evangelische Theologie" einzuschreiben. Das Studium in Tabor wird dadurch auf ca. 12 Semester verlängert und mit zwei vollwertigen, separaten Bachelor-Abschlüssen beendet. Nähere Informationen dazu gibt es bei der Studienberatung.

Nach dem Studium

Berufsperspektiven

Mit Abschluss des Studiums wird die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte(r) Sozialarbeiter(in) / Sozialpädagoge/in“ verliehen.
Damit eröffnen sich vielfältige Berufsmöglichkeiten in der Sozialhilfe oder Diakonie, z.B.:

  • Jugendsozialarbeit
  • Flüchtlingshilfe
  • Sucht- und Drogenhilfe
  • Straffälligenhilfe
  • Schulsozialarbeit
  • Schuldnerberatung
  • Altenarbeit
  • Familienberatung
  • Arbeit mit Wohnungslosen
  • Behindertenhilfe

Durch die zusätzliche Kompetenz in Praktischer Theologie eröffnen sich weitere Berufsfelder in christlichen Gemeinden und Werken, z.B. in...

  • Christlicher Kinder- und Jugendarbeit
  • Gemeindediakonie
  • Konfirmandenarbeit
  • Freizeitarbeit
  • Mitarbeiterschulung

Anschlussmöglichkeiten

Durch den staatlich anerkannten Bachelor-Abschluss bieten sich viele Möglichkeiten im Anschluss noch weiter zu studieren und einen Master-Abschluss zu erwerben.
In Tabor selbst bieten wir an, nach einem ca. 2-3-semestrigen theologischen Brückenstudium in das Studienprogramm für den M.A. Ev. Theologie oder den M.A. Ev. Gemeindepraxis einzusteigen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, nach mindestens einjähriger Berufspraxis in der Sozialen Arbeit ein berufsbegleitendes Studium im M.A. Religion und Psychotherapie aufzunehmen. Für genauere Informationen zu den Voraussetzungen kann man sich an unsere Studienberatung wenden.

Kennen lernen

Mehrmals im Jahr finden Interessententage statt, zu denen man sich online oder telefonisch anmelden kann. Darüber hinaus kann auch ein individueller Besuch zu einem oder mehreren Schnuppertagen vereinbart werden, an denen man die Möglichkeit hat, Vorlesungen und andere Veranstaltungen mitzuerleben. Auf diese Weise lernt man den Studien- und Lebensalltag an der EHT kennen und hat die Gelegenheit sich durch persönliche Gespräche mit Dozenten und Studierenden ein eigenes Bild zu machen.

Bewerbung

Wer sich für einen Studienplatz an der EHT bewerben möchte, findet im Folgenden alle nötigen Informationen und Unterlagen.

Wir benötigen:

  1. den ausgefüllten Leitfaden zur Bewerbung (Download)
  2. ein aktuelles Passfoto
  3. Zeugniskopien zu Schul- und Berufsabschlüssen (einfache Kopien genügen, Originale müssen bei Immatrikulation vorgelegt werden)
  4. einen tabellarischen Lebenslauf
  5. eine schriftliche Bestätigung eines mindestens 12-wöchigen Praktikums in einer christlichen Gemeindearbeit, bzw. einer mindestens einjährigen regelmäßigen Mitarbeit in einer Gemeindegruppe.
  6. zwei Adressen von Referenzgebern, z.B. Gruppenleitern, Gemeindeleitern oder Pastoren, die Sie gut kennen und die bereit sind, eine Referenz in Form eines von uns versandten Fragebogens auszufüllen.
  7. Ein „Motivationsschreiben“, d.h. eine ca. 1-2 seitige Schilderung, wie man zu der Entscheidung gekommen ist, sich für diesen Studiengang in TABOR zu bewerben.
  8. Die schriftliche Anerkennung der Leitlinien „Lebenswert“ (Download), durch die man bestätigt, dass man die Grundregeln des Zusammenlebens unserer Studiengemeinschaft wahrgenommen hat und respektieren wird.

Schicken Sie dann bitte alle diese Unterlagen vollständig
entweder in Papierform in einem einfachen grünen Schnellhefter an:

Ev. Hochschule TABOR
c/o Prof. Dr. Frank Lüdke
Dürerstr. 43
35039 Marburg

oder als Dateien per Mail an ptsa[at]eh-tabor.de.

Sie erhalten dann zeitnah eine Bestätigung per E-Mail, dass die Bewerbung bei uns eingegangen ist.

Nachdem wir die Bewerbungsunterlagen und die externen Referenzen erhalten haben, werden Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, durch das wir Sie gerne kennen lernen möchten und bei dem alle sonstigen Fragen geklärt werden können.

Darauf folgend geben wir zu festen Stichdaten Bescheid ob die Bewerbung angenommen oder abgelehnt wurde, oder ob man auf einer Warteliste platziert wurde.

Bei einer erfolgreichen Bewerbung erhält man bald nach der Zusage weitere notwendige Informationen zu Studienbeginn, Anreise usw.

Bewerbungsschluss

Bewerbungen sollten bis zum 30.6. des jeweiligen Studienjahres eingehen. Frühe Bewerbungen erhöhen die Chancen auf eine Zusage. In jedem Studienjahr vergeben wir 25 Studienplätze. Wenn alle Studienplätze vergeben sind, kann man auf eine Warteliste übernommen werden, so dass man evtl. in einem Nachrückverfahren noch einen Studienplatz bekommt.

Kontakt

Studienberatung und Fragen zur Bewerbung:

Prof. Dr. Frank Lüdke
Dürerstr. 43
35039 Marburg
06421-967432
Kontakt

Allgemeine Fragen:

Hochschul-Sekretariat
Jutta Balzereit
Dürerstr. 43
35039 Marburg
06421-967431
Kontakt

Warum TABOR?

  • Georg Breitfeld
    B.A. Ev. Theologie

    "Theologie ist als Reflexion des christlichen Glaubens immer auch Beschäftigung mit dem eigenen Glauben. Das macht sie für mich so faszinierend, aber auch herausfordernd. 
In TABOR habe ich dafür einen sehr guten Rahmen vorgefunden. Ich durfte lernen, dass Glauben und Denken, Vertrauen und Zweifel keine Feinde, sondern Freunde sind, die zuweilen aufeinanderprallen, 
sich aber doch stets wechselseitig voranbringen. Dabei bin ich nicht alleingelassen, sondern getragen von einer Gemeinschaft und persönlicher Begleitung."

  • Daniel Keller
    Gemeinschaftspastor
    M.A. Ev. Theologie

    „Ich studiere in TABOR, weil ich hier die einzelnen Module flexibel wählen kann. So integriere ich das Studium bestens in meinen beruflichen Alltag und setze meinen inhaltlichen Schwerpunkt individuell. Es ist eine prima Ergänzung zu meinem bisherigen B.A.-Abschluss in Theologie.“

  • Alisa Eichas
    B.A. Ev. Theologie

    "In TABOR faszinierte mich von Anfang an die Gemeinschaft, die nicht nur unter den Studierenden gelebt wird, sondern auch mit Lehrenden und Mitarbeitenden. Hier bin ich nicht nur irgendeine Nummer, sondern werde als Ganzes gesehen. TABOR ist nicht nur eine Hochschule, an der ich fundierte und praxisnahe Theologie studieren kann, sondern zugleich auch eine Lebensschule, in der ich mich mit meinem Glauben und meiner Persönlichkeit auseinander setzen darf."

  • Ralph Uhlig
    Theologe und Coach
    M.A. Religion und Psychotherapie

    "Mich begeistert der Masterstudiengang in TABOR, weil er meine beiden Interessengebiete Theologie und Psychologie miteinander verbindet. Als Theologe lerne ich menschliches Verhalten und die menschliche Seite des Glaubens tiefer verstehen. Sehr bereichernd ist für mich, dass ich mich im Studiengang interdisziplinär mit Personen aus anderen Professionen anregend austauschen kann."

  • Gero Waßweiler
    Stadtmissionar
    M.A. Ev. Gemeindepraxis

    „Besonders wichtig ist für mich die flexible Planung der eigenen Studienzeit. Durch den Wechsel von Präsenzzeiten in TABOR und Eigenarbeit zuhause kann ich Beruf, M.A.-Studium und Familie gut vereinbaren. Außerdem kann ich durch die Wahl der Module meine eigenen inhaltlichen Schwerpunkte setzen. Die Studiengruppen sind dabei persönlich und nicht zu groß, so dass gute Diskussionen mit dem nötigen Tiefgang entstehen.“

  • Christina Zachmann
    Gemeindepraktikantin
    M.A. Ev. Theologie

    "Im M.A. Ev. Theologie in TABOR kann ich das gesammelte Wissen aus dem B.A.-Studium vertiefen und neue Kenntnisse erlangen. Die Moduleinheiten sind für mich ein echter Gewinn, denn sie bieten neben dem Studieren auch Zeit für den persönlichen Austausch mit Lehrenden und Studierenden. Diese Bereicherung schätze ich sehr.“

  • Philip Geppert
    B.A. Ev. Theologie

    "Das hohe Arbeitspensum ist zwar hart, aber das Studieren in einer intensiven Gemeinschaft kitzelt so manches Potential aus mir heraus, das ich nicht kannte.
    Die Gemeinschaft unter den Studierenden ist sowieso der Bestandteil in TABOR, durch den Gott mich immer wieder inspiriert, animiert und aufweckt. Es ist echt interessant, was für Menschen man hier intensiv kennenlernt und wie man neu lernt sein Leben zu gestalten."